Termine


Sonntag, 19. August 2018
Demonstration und Kundgebung

Herzlich Willkommen!

Die hessische Gesellschaft ist von Vielfalt geprägt. Dennoch werden Menschen in unserer Mitte wegen ihrer Hautfarbe, ihrer ethnischen Herkunft oder ihrer Religionszugehörigkeit tagtäglich diskriminiert. Das darf nicht sein!

Seit nunmehr 30 Jahren setzen wir uns in Hessen erfolgreich gegen Rassismus, Diskriminierung und für Gleichbehandlung aller Menschen ein - unabhängig davon, woher sie kommen, welche Hautfarbe oder Religionszugehörigkeit sie haben.

Machen auch Sie mit! Unterstützen Sie uns auf dem Weg für mehr Chancengerechtigkeit, Gleichbehandlung und Teilhabe!

Mehr über unsere Positionen, unsere Arbeit erfahren Sie hier. Aber auch viele Informationen rund um das Thema Migration und Vielfalt können Sie entdecken. Viel Spaß beim Stöbern!


Aktuell

Landtagswahl 2018 - Diskussion zu den integrationspolitischen Positionen der Parteien

Am Dienstag, den 11. September 2018 ab 19 Uhr in Wiesbaden, Rathaus, Stadtverordnetensitzungssaal diskutieren vier Fraktionsvorsitzende und ein Staatsminister a.D. spannende Fragen der hessischen Integrations- und Antidiskriminierungspolitik:

  • Michael Boddenberg, MdL, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag
  • Thorsten Schäfer-Gümbel, MdL, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Hessischen Landtag und Vorsitzender der SPD Hessen
  • Mathias Wagner, MdL, Vorsitzender der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag
  • Janine Wissler, MdL, Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Hessischen Landtag
  • Dr. h. c. Jörg-Uwe Hahn, Staatsminister a.D., MdL, FDP-Fraktion im Hessischen Landtag


Wir freuen uns auf Ihr Kommen und eine spannende Diskussion! Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
 
Eine Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft der Ausländerbeiräte Hessen (agah - Landesausländerbeirat) in Kooperation mit dem Ausländerbeirat der Landeshauptstadt Wiesbaden.

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Zu Gast: Kai Klose.

Der Staatssekretär und Beauftragte der Hessischen Landesregierung für Integration und Antidiskriminierung im Gespräch mit den Hessischen Ausländerbeiräten.
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Rechtspopulismus - Herausforderungen in/für Hessen und Europa

Veranstaltungsreihe

Rechtzeitig vor der Hessischen Landtagswahl am 28. Oktober 2018 startet die agah gemeinsam mit der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung und örtlichen Ausländerbeiräten eine Veranstaltungsreihe zum Thema Rechtspopulismus.

Rechtspopulismus ist kein neues Phänomen. Und die Bedingungen, unter denen er - mal weniger, mal mehr - in Erscheinung tritt, sind es auch nicht.

  • Warum gelingt es dennoch gerade jetzt Parteien, mit rechtspopulistischen Forderungen und Argumentationen offensichtlich erfolgreich Wählerstimmen zu gewinnen?
  • Mit welchen Parolen werben sie?
  • Wie verpacken sie ihre Sichtweisen in politische Botschaften?
  • Welches Gesellschafts- und Menschenbild tritt zu Tage, wenn entsprechende Standpunkte der (rechtspopulistischen) Parteien kritisch analysiert werden?
  • Welche Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede gibt es zu rechtspopulistischen Parteien in unseren Nachbarländern?

Diesen und anderen Fragen wollen wir in 12 Veranstaltungen in ganz Hessen nachgehen, für populistische Argumentationen sensibilisieren und geeignete Konzepte für den Umgang mit Rechtspopulist_innen in Parlament und  Öffentlichkeit mit Ihnen diskutieren.

Beiträge renommierter Wissenschaftler_innen runden die Veranstaltungsreihe ab, zu der alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen sind.

Wir freuen uns sehr auf Ihr Kommen und den Dialog mit Ihnen!

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Strafanzeige gegen Alexander Gauland

Der Vorsitzender der agah-Landesausländerbeirat, Enis Gülegen, hat heute Strafanzeige gegen den AfD-Chef, Alexander Gauland wegen des Verdachts der Volksverhetzung und aller weiteren in Betracht kommenden Delikte bei der Staatsanwaltschaft Wiesbaden gestellt.

„Das Maß ist voll“, sagte dazu Gülegen. „Wer sagt, dass Hitler und die Nationalsozialisten nur ein Vogelschiss in 1000 Jahren erfolgreicher deutscher Geschichte seien, verharmlost, relativiert und spielt die Verbrechen des Nationalsozialismus offensichtlich bewusst herunter. Das ist skandalös und ein unerträglicher Hohn gegenüber den Opfern des Holocaust!“

Die Weigerung Gaulands sich zu entschuldigen, zeige spätestens jetzt, wie fragil das Demokratieverständnis der AfD sein muss. Gülegen: „ Die Aussagen Gaulands sind auch ein indirekter Angriff auf die Demokratie und verunglimpfen unsere Erinnerungskultur.“

Gülegen abschließend: „Den bewussten ständigen Provokationen führender AfD-Vertreter muss Einhalt geboten werden. Wenn es nicht anders geht auch über den Rechtsweg.“


Forum der Vielfalt

Foto: @HMSI

Die agah startet neues Projekt: Das "Forum der Vielfalt".

Eine wichtige Erkenntnis unserer langjährigen Netzwerkarbeit ist, dass ein kritisch, nachhaltiger und gleichzeitig von Wertschätzung getragener Dialog der einzelnen Merkmalsgruppen nach dem AGG untereinander noch unzureichend ist.
Mangelndes Verständnis und Vorurteile prägen nicht selten auch die Einstellung gegenüber Angehörigen anderer von Diskriminierung betroffenen Gruppen. Intersektionale Diskriminierungen stehen bislang kaum im (öffentlichen) Fokus. Von Mehrfachdiskriminierung Betroffene stehen oft vor der Wahl, sich selbst entweder mit der einen oder anderen Gruppe identifizieren zu sollen.  Besonders ausgeprägt ist diese Erkenntnis bei Angehörigen der (religiös-)migrantischen und/oder LSBTT*IQ Communities.

Mit dem "Forum der Vielfalt" wird ein auf gegenseitiger Anerkennung und Wertschätzung beruhender Dialog zwischen den LSBTT*IQ Communities und denen der Menschen mit Migrationshintergrund initialisiert und begleitet. Er zielt darauf ab, unterschiedliche Lebensentwürfe aufgrund sexueller/geschlechtlicher Identitäten, kultureller oder religiöser Traditionen sichtbarer zu machen, gegenseitiges Verständnis zu schaffen. Mit eigenen Norm- und Wertvorstellungen soll sich kritisch auseinandergesetzt werden, so dass bestehende Vorurteile abgebaut werden.

Das "Forum der Vielfalt" findet in enger Zusammenarbeit mit dem Netzwerk gegen Diskriminierung Hessen statt und wird gefördert vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration.

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Mehr Rechte für Ausländerbeiräte

Umfangreiche Änderungen zur Weiterentwicklung der Ausländerbeiräte vorgeschlagen/Beiräte wollen veränderte Struktur und neuen Namen

Die gewählten Ausländerbeiräte in Hessen wollen künftig mehr Mitwirkungsmöglichkeiten in ihren Kommunen. "20 Jahre nach der gesetzlichen Verankerung in der Gemeindeordnung ist es an der Zeit, die Beiräte zu modernisieren und ihnen bessere Arbeitsbedingungen zu geben", sagte Enis Gülegen, Vorsitzender des Landesausländerbeirates in Wiesbaden.

Die in der agah zusammengeschlossenen Ausländerbeiräte haben daher ein Positionspapier erarbeitet, mit dem eine Vielzahl von Änderungen der Hessischen Gemeindeordnung vorgeschlagen werden.

Pressemitteilung »
zum Positionspapier »


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