Herzlich Willkommen!

Die hessische Gesellschaft ist von Vielfalt geprägt. Dennoch werden Menschen in unserer Mitte wegen ihrer Hautfarbe, ihrer ethnischen Herkunft oder ihrer Religionszugehörigkeit tagtäglich diskriminiert. Das darf nicht sein!

Seit über 35 Jahren setzen wir uns in Hessen erfolgreich gegen Rassismus, Diskriminierung und für Gleichbehandlung aller Menschen ein - unabhängig davon, woher sie kommen, welche Hautfarbe oder Religionszugehörigkeit sie haben.

Machen auch Sie mit! Unterstützen Sie uns auf dem Weg für mehr Chancengerechtigkeit, Gleichbehandlung und Teilhabe!

Mehr über unsere Positionen, unsere Arbeit erfahren Sie hier. Aber auch viele Informationen rund um das Thema Migration und Vielfalt können Sie entdecken. Viel Spaß beim Stöbern!


Aktuell

Fremdheit überwinden – Brücken bauen - Fremdseinserfahrungen in Zeiten des gesellschaftlichen Wandels.

Enis Gülegen, Vorsitzender des Landesausländerbeirats, betrachtet in seinem vielbeachteten Beitrag den Aspekt von Fremdseinserfahrungen aus zwei verschiedenen Perspektiven: Fremd zu sein, sich fremd zu fühlen, oder gar sich zum Fremden gemacht zu fühlen, all das hat viel mehr mit den rasanten Veränderungsprozessen in unserer Gesellschaft zu tun als mit der vermeintlichen Fremdheit.

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Neu! Antidiskriminierungsnetzwerk Rhein-Main

Seit dem 1. Oktober 2018 gibt es das Antiddiskriminierungsnetzwerk Rhein-Main. Kurz: AdiNet Rhein-Main.

Als eines von künftig 4 regionalen Antidikriminierungsnetzwerken in Hessen. Initiiert und gefördert von der Antidiskriminierungsstelle im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration.

Das Antidiskriminierungsnetzwerk Rhein-Main koodiniert die agah-Landesausländerbeirat. Vier Mitarbeiter*innen sind derzeit dabei, erste Veranstaltungen vorzubereiten und das Netzwerk aufzubauen.

Die Auftaktveranstaltung findet am 26.11.2018 in Frankfurt statt.

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Zu Gast: Werner Koch.

Der Staatssekretär im Hessischen Ministerium des Innern und für Sport im Gespräch mit den Hessischen Ausländerbeiräten.

Wann? Am Samstag, den 24. November 2018, ab 10:00 Uhr
Wo? Wiesbaden, Rathaus, Stadtverordnetensitzungssaal

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Strafanzeige gegen Alexander Gauland

Der Vorsitzender der agah-Landesausländerbeirat, Enis Gülegen, hat heute Strafanzeige gegen den AfD-Chef, Alexander Gauland wegen des Verdachts der Volksverhetzung und aller weiteren in Betracht kommenden Delikte bei der Staatsanwaltschaft Wiesbaden gestellt.

„Das Maß ist voll“, sagte dazu Gülegen. „Wer sagt, dass Hitler und die Nationalsozialisten nur ein Vogelschiss in 1000 Jahren erfolgreicher deutscher Geschichte seien, verharmlost, relativiert und spielt die Verbrechen des Nationalsozialismus offensichtlich bewusst herunter. Das ist skandalös und ein unerträglicher Hohn gegenüber den Opfern des Holocaust!“

Die Weigerung Gaulands sich zu entschuldigen, zeige spätestens jetzt, wie fragil das Demokratieverständnis der AfD sein muss. Gülegen: „ Die Aussagen Gaulands sind auch ein indirekter Angriff auf die Demokratie und verunglimpfen unsere Erinnerungskultur.“

Gülegen abschließend: „Den bewussten ständigen Provokationen führender AfD-Vertreter muss Einhalt geboten werden. Wenn es nicht anders geht auch über den Rechtsweg.“


Forum der Vielfalt

Foto: @HMSI

Eine wichtige Erkenntnis unserer langjährigen Netzwerkarbeit ist, dass ein kritisch, nachhaltiger und gleichzeitig von Wertschätzung getragener Dialog der einzelnen Merkmalsgruppen nach dem AGG untereinander noch unzureichend ist.
Mangelndes Verständnis und Vorurteile prägen nicht selten auch die Einstellung gegenüber Angehörigen anderer von Diskriminierung betroffenen Gruppen. Intersektionale Diskriminierungen stehen bislang kaum im (öffentlichen) Fokus. Von Mehrfachdiskriminierung Betroffene stehen oft vor der Wahl, sich selbst entweder mit der einen oder anderen Gruppe identifizieren zu sollen.  Besonders ausgeprägt ist diese Erkenntnis bei Angehörigen der (religiös-)migrantischen und/oder LSBTT*IQ Communities.

Mit dem "Forum der Vielfalt" wird ein auf gegenseitiger Anerkennung und Wertschätzung beruhender Dialog zwischen den LSBTT*IQ Communities und denen der Menschen mit Migrationshintergrund initialisiert und begleitet. Er zielt darauf ab, unterschiedliche Lebensentwürfe aufgrund sexueller/geschlechtlicher Identitäten, kultureller oder religiöser Traditionen sichtbarer zu machen, gegenseitiges Verständnis zu schaffen. Mit eigenen Norm- und Wertvorstellungen soll sich kritisch auseinandergesetzt werden, so dass bestehende Vorurteile abgebaut werden.

Das "Forum der Vielfalt" findet in enger Zusammenarbeit mit dem Netzwerk gegen Diskriminierung Hessen statt und wird gefördert vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration.

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Mehr Rechte für Ausländerbeiräte

Umfangreiche Änderungen zur Weiterentwicklung der Ausländerbeiräte vorgeschlagen/Beiräte wollen veränderte Struktur und neuen Namen

Die gewählten Ausländerbeiräte in Hessen wollen künftig mehr Mitwirkungsmöglichkeiten in ihren Kommunen. "20 Jahre nach der gesetzlichen Verankerung in der Gemeindeordnung ist es an der Zeit, die Beiräte zu modernisieren und ihnen bessere Arbeitsbedingungen zu geben", sagte Enis Gülegen, Vorsitzender des Landesausländerbeirates in Wiesbaden.

Die in der agah zusammengeschlossenen Ausländerbeiräte haben daher ein Positionspapier erarbeitet, mit dem eine Vielzahl von Änderungen der Hessischen Gemeindeordnung vorgeschlagen werden.

Pressemitteilung »
zum Positionspapier »


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