Wer Wähler/innen motivieren will oder Wahlkampf plant und macht, muss über sein Wahlgebiet (Wahlkreis / Wohnort / Nachbarschaft) möglichst umfassend Bescheid wissen. Für die Zielgruppe der ausländischen Wähler/innen heißt das, zunächst möglichst umfassend Informationen zu sammeln:

  • Wie setzt sich die ausländische Bevölkerung im Wahlgebiet zusammen (Zahl, Nationalitäten, Alter, usw.)?
  • Gibt es ausländische Vereine, Initiativen, Treffpunkte? Wer sind die Ansprechpartner/innen?
  • Welches sind die fünf größten Probleme der ausländischen Bevölkerung im Wahlgebiet?
  • Welche Lösungen können wir als Ausländerbeirat/Liste anbieten?
  • Wie sieht die Presselandschaft aus? Welche Medien nutzen die Ausländer/innen?

Danach geht's ans Planen der Aktionen.

Wichtig ist dabei ein Terminkalender und ein rechtzeitiger Beginn. Nur wenn es gelingt, die Wählerschaft ausreichend zu informieren und die Bedeutung der Wahl glaubhaft zu machen, ist eine hohe Wahlbeteiligung möglich.

Zum Teil sehr unterschiedliche Lebensgewohnheiten machen es jedoch recht schwierig, Zugang zu dieser heterogenen Wählerschaft zu bekommen. Ausgefallene Ideen und verstärkte Anstrengungen sind nötig.

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Die Vorbereitung