Haushaltshilfen

Legaler Aufenthalt und Beschäftigungsmöglichkeit für Haushaltshilfen in Haushalten mit Pflegebedürftigen

Für ausländische Haushaltshilfen besteht aufgrund der Neuregelung der §§ 4 Abs.4a AAV iVm 4 Abs.9a ASAV ggf. eine legale Aufenthalts- und Beschäftigungsmöglichkeit in Deutschland. Voraussetzung ist, dass es sich um die Tätigkeit in einem Haushalt mit einem Angehörigen handelt, bei dem Pflegebedürftigkeit vorliegt, und außerdem für den Arbeitsplatz keine inländischen Arbeitssuchenden zur Verfügung stehen.

Ferner ist die Zulassung nur möglich, wenn mit dem Herkunftsland eine „Vermittlungsabsprache" (geplant mit: Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechien; Ungarn) besteht.

Unter diesen Umständen kann eine Arbeitserlaubnis (als Ausnahme) und eine Aufenthaltsbewilligung für längstens drei Jahre erteilt werden. Die Zulassung und erstmalige Erteilung sind bis Ende 2002 begrenzt.

Die Einzelheiten dieser Regelung und weiteres Infomaterial sind auf Wunsch gerne über die agah-Geschäftsstelle erhältlich.